Südamerika: Die schönsten Städte und Orte (für Rucksackreisen)

Christ the Reedemer

Südamerika ist ein Kontinent, der noch immer voller Geheimnisse steckt und diese lassen sich auf einer Rucksackreise am besten entdecken. Eine Reise nur mit dem Rucksack hat den Vorteil, dass man beweglicher ist und die vielen Facetten des Landes problemlos entdecken kann. Südamerika ist ein vielschichtiger Kontinent, denn im Norden herrscht Wüstenklima, im mittleren Teil dominieren die Tropen, wo hingegen es im Süden große Gletschergebiete gibt.

Pulsierendes Leben in den Städten

400 Millionen Menschen leben auf dem südamerikanischen Kontinent, ein großer Teil davon in den vielen Städten. Metropolen wie Bueonos Aires, Brasília, Rio de Janeiro, Bogotá, Caracas oder Lima ziehen nicht nur die lokale Bevölkerung, sondern zahlreiche Besucher an. Rio de Janeiro ist besonders zu Karnevalssaison ein beliebtes Ziel. Die gesamte Stadt feiert und tanzt mit den bunten Sambazügen mit. Rio de Janeiro liegt direkt an der Küste und besitzt die wohl schönsten Strandabschnitte, Ipanema und die berühme Copacabana. Über die Stadt und den Strand wacht die von weitem sichtbare 30 Meter hoher Statue des Erlösers. Die Statue auf dem Corcovado ist über mehrere Wege erreichbar, darunter auch bequem mit einer Zahnradbahn. Ein Hotspot von Südamerika ist auch Bueonos Aires. Ins Auge stechen, wie bei vielen Städten entlang der Ostküste, die vielen Bauten im Kolonialstil. In Bueonos Aires sind ganze Straßenzüge wie etwa die Avenida de Mayo von diesen Bauten dominiert.

Verborgene Naturschönheiten

Wer mit dem Rucksack durch Südamerika unterwegs ist, der sollte auch einige der vielen Nationalparks ansteuern. Diese gewähren Einblick in die lokale Flora und Fauna. Zu einem der beliebtesten Parks zählt der Cotopaxi Nationalpark in Ecuador. Neben der Tier- und Pflanzenwelt ist die herausragendste Attraktion der gleichnamige Berg, der zudem der zweit höchste Berg des Landes ist, sowie der Rumiñahui Vulkan und eine alte Inkastadt. Südamerika hat eine hohe Dichte an Nationalparks – zu einem der außergewöhnlichsten zählt der Nationalpark Los Glaciares, der aus zahlreichen Gletschern besteht.

Auf den Spuren alter Kulturen

Südamerika ist die Heimat zahlreiche Kulturen, die vom Aussterben bedroht sind oder bereits zur Gänze verschwunden ist. Lediglich alte verlassene Städte oder Tempelanlagen sind die letzten monumentalen Zeugen dieser Kulturen. Eine der größten und heute noch sehr bekannten Kulturen sind die Inkas. Sie waren entlang der Westküste dominierend und noch heute für ihre farbenfrohe Kultur bekannt. Das bekannteste Denkmal der Inkas ist die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru. Die Stadt ist nur schwer erreichbar, dennoch gelangt man über mehrere öffentliche Verkehrswege ohne große Anstrengungen in die Nähe der Ruinenstadt. Viele Besucher bevorzugen jedoch die alten Inka-Pfade und nehmen die mehrtägige Wanderung gerne in Kauf.

Weitere Info-Quellen: 1, 2, 3

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